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Hoffnungsbilder in Laubach finden - EKD filmt für Synode

Jörg Niesner lädt zum "Instawalk"

Die Bibelbank - ein Hoffnungsbild in Laubach?

Die Bibelbank - ein Hoffnungsbild in Laubach?

Zusammen mit dem künftigen Laubacher Pfarrer Jörg Niesner die Stadt erkunden und sie in Bildern für Soziale Netzwerke wie Instagram und Facebook festhalten - zu dieser außergewöhnlichen Aktion lädt die Evangelische Kirchengemeinde Laubach am kommenden Donnerstag, dem 3. Oktober ab 15.30 Uhr ein.

Ein „Instawalk“ sei eine schöne Möglichkeit, digitale Kommunikation und Begegnung vor Ort zu verbinden, so Jörg Niesner, der am dem 1. Januar 2020 die Pfarrstelle I der Laubacher Kirchengemeinde innehaben wird. Er wolle damit in Kontakt mit anderen jungen Menschen kommen und von ihnen erfahren, wie sie Kirche sehen und was sie sich von ihrer Gemeinde und ihrem neuen Pfarrer erhoffen. 

Dazu wird es einen angeleiteten Spaziergang durch die Stadt geben, bei dem auch außergewöhnliche Orte erkundet werden können, an die man sonst nicht so einfach komme, etwa ein „Geheimgang“ am Schloss oder die gräfliche Bibliothek, so Niesner. Dabei würden, ob mit Smartphone-Kamera oder Spiegelreflex, Bilder entstehen, die unter dem Hashtag #hoffnungsbilder in Sozialen Medien gepostet werden sollen. „In Zeiten von gesellschaftlichen Ängsten, Untergangs-Phantasien und Überforderung sind Christinnen und Christen aufgefordert, Hoffnung zu stärken. Angst lähmt, Hoffnung befreit zu kreativem Umgang mit Problemen“, so der Pfarrer, der selbst bei Instagram und Facebook viele Follower hat. Über die digitalen Medien stehe er mit einer Generation im Austausch, die nur noch selten in den Sonntags-Gottesdiensten auftaucht, sagt Niesner. Es werde da intensiv auch über Glaubensfragen gesprochen. Für viele junge Menschen sei das der Ort der Wahl, um über solche Themen zu reden und sich zu informieren. Auch Seelsorge finde dort vermehrt statt, hält der Gemeindepfarrer fest. 

Nach dem Foto-Rundgang, den die Fotografen Stephan Meckel und Madeleine Clausing begleiten, findet ein geselliger Abschluss in der Bar Seligmacherei statt. „Ein passenderer Ort ist uns alleine von Namen her schon nicht eingefallen“, scherzt Niesner. Bei Drinks, Live-Musik und Gesprächen könne der Tag entspannt ausklingen. Die gemachten Hoffnungsbilder fließen in eine kleine improvisierte Andacht ein. 

Auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) interessiert sich für die Aktivitäten des jungen Pfarrers in Sozialen Netzwerken und vor Ort. Ein Kamerateam und Mitarbeiter einer Berliner Medienagentur begleiten Pfarrer Niesner vor und während der Veranstaltung und erstellen mehrere YouTube-Videos, die bei der EKD-Synode im November in Dresden vorgestellt werden sollen. Damit sollen Kirchengemeinden zur Nutzung neuer Wege ermutigt werden,  um mit der jungen Generation in Kontakt zu kommen. Wer am Instawalk teilnehmen möchte, muss sich beeilen, da die Teilnahmeplätze begrenzt seien, so Niesner. Anmelden kann man sich per Email an pfarrer@joerg-niesner.de oder direkt über die Sozialen Netzwerke. Bei Instagram ist Pfarrer Jörg Niesner unter dem Namen @wasistdermensch zu finden. 


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